Dieser Glasapparat, in anderer Form auch unter dem Begriff Liebesthermometer oder Liebesbarometer bekannt. zeigt auf anschauliche Weise, wie Temperaturänd-erungen den Druck eines Gases beein-flussen. Zwei Glaskolben sind durch ein feines Rohr verbunden und enthalten eine farbige Flüssigkeit. Wird ein Kolben in der Hand erwärmt, steigt der Gasdruck und drückt die Flüssigkeit in den gegenüber-liegenden Kolben.
Ideal zur Demonstration der Gasgesetze nach Gay-Lussac oder einfach als dekorativer Hingucker auf dem Schreibtisch. Funktioniert nur mit der Wärme der Hand.
Bevor es jedoch zu einem Dekorationsgegenstand wurde, sah es aus wie das hier gezeigte Produkt und trug den Namen Pulshammer. Unser Pulshammer wird von einem Glasapparatebauer-Meister von Hand in Deutschland gefertigt.
Hält man den einen Teil des Pulshammers in der Hand, so erwärmt sich die Flüssigkeit, es entsteht Dampf und dieser treibt die Flüssigkeit in den anderen Hohlraum. Dabei scheint es, als würde sie kochen. Dies sorgte unter Wissenschaftlern früher für Verwirrung, denn damals glaubte man, dass Flüssigkeiten nur bei sehr hohen Temperaturen kochen könnten.
Es dauerte noch eine ganze Weile, bis man begriff, dass der Siedepunkt eines Stoffes, also der Punkt, an dem er zu kochen bzw. zu ver-dampfen beginnt, nicht allein von dessen Tem-peratur abhängt, sondern auch mit dem Druck zu tun hat. Entsprechend hat die Flüssigkeit im Pulshammer einen ganz besonders niedrigen Siedepunkt. Außerdem ist das Glasgefäß eva-kuiert. Ein tolles Experiment mit dem Puls-hammer geht wie folgt:
Man stellt den Pulshammer kopfüber in ein Glas mit Eiswasser. Im kälteren Teil sammelt sich dann nach und nach eine farblose Flüssigkeit.
Die Erklärung: In diesem Versuchsaufbau wird die Flüssigkeit destilliert. Im kälteren Bereich sinkt der Druck ab, dadurch strömen Dämpfe in diesen Bereich, die wiederum am Glas kondensieren, so dass sich klare Flüssigkeit sammelt.
Achtung: Die Flüssigkeit im Innern des Gefäßes ist leicht brennbar.